Bananenpancakes oder Zeit ist kostbar

Hallo ihr Lieben!

Da bin ich wieder, aufgetaucht aus den Untiefen der Unibibliothek. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend und stressig für mich, weil ich eine ziemlich große Arbeit geschrieben habe. Und wie hab ich mich auf jetzt gefreut, die ersten beiden Oktoberwochen, wo ich nun so viel Zeit habe, dass ich gar nicht weiß, wie ich sie füllen soll, einfach in den Tag hineinleben kann und ausschließlich machen, worauf ich Lust habe. Also viel backen, kochen, lesen, bloggen, laufen, Serien schauen – und wer weiß, vielleicht probiere ich doch einmal die Nähmaschine aus, weil das soll ja ganz einfach sein. Aber nur, wenn mir wirklich sehr langweilig ist.

Immer in solchen Phasen, in denen ich so viel zu tun habe, merke ich, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Und wie wenig wir davon frei nach unseren Wünschen gestalten können. Umso wichtiger ist es, die Zeit, die man hat, bewusst zu genießen. Und damit meine ich nicht, sich die Freizeit mit Terminen und Aktivitäten vollzuladen, sondern sich auch mal Zeit für sich zu nehmen. Ich verordne mir zum Beispiel, wenn ich grad sehr viel zu tun habe, Rundum-Wohfühl-Tage (oder -Stunden oder sogar -Wochen, so wie jetzt, bevor ich in mein letztes Semester starte) und beginne die am liebsten mit einem besonderen, nicht alltäglichen Frühstück, das gerne mal etwas Zeit brauchen darf und im besten Fall auch noch was fürs Auge ist. Wie zum Beispiel die Pancakes, die ich euch heute vorstellen möchte.

Also was heißt, sie brauchen Zeit.. eigentlich sind sie ganz schnell zusammengerührt. Aber seht selbst.

Pancakes aus Banane und Haferflocken mit Blaubeersauce

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Das Rezept reicht für ein bis zwei Personen… das kommt ganz auf den Hunger an.

Für die Pancakes 2 sehr reife Bananen klein schneiden und zusammen mit zwei Eiern, einer halben Tasse Haferflocken und einem halben Teelöffel Backpulver fein pürieren.  Dann den Teig eine Viertelstunde quellen lassen, damit die Haferflocken weich werden können. Anschließend Butter in einer Pfanne erhitzen und esslöffelgroße Teigportionen ausbacken. Ich weiß nicht, ob auch größere Pancakes gingen, das habe ich noch nie ausprobiert – aber ich finde die kleinen sowieso viel hübscher.

Für die Sauce eine Tasse tiefgekühlte Blaubeeren in der Mikrowelle zwei Minuten auf der höchsten Stufe erhitzen. Dann vier Teelöffel Naturjoghurt hineinrühren. Sollte die Süße der Blaubeeren nicht ausreichen, mit Ahornsirup abschmecken. Das gibt nochmal einen ganz eigenen Geschmack.

Was auch sehr gut zu den Pancakes passt, ist Crème Fraîche und Honig. Oder Apfelkompott. Oder beides? Und auch Zimt im Teig schmeckt vorzüglich.

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Ich wünsche euch, dass ihr die Zeit habt, zur Ruhe zu kommen … und natürlich alles Gute dieser Welt!

Eure
Miriam

PS: Das Pancake-Rezept gibt es so oder ähnlich auf ungefähr tausend verschiedenen Seiten, ich hab es dort her… die Sauce und die Toppingideen hab ich mir ganz selbst ausgedacht, aber selbstverständlicherweise kann ich keine Garantie geben, dass es das nicht auch schon irgendwo gibt.

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